Zistrose - Cistus incanus
- info809757
- 24. Juli 2021
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 27. Nov. 2021
Zistrose - Cistus incanus Keine Rose , sondern gehört zur Pflanzenfamilie - die Zistrosengewächse. Schon die alten Griechen hatten ihre Vorzüge erkannt und nutzen sie zur Behandlung zahleicher Krankheiten. Es waren der Sage nach die Götter des Olymps, die ihr die großen Heilkräfte verliehen. Das wohlriechende Harz der Blätter - auch Labdadum genannt, galt in früheren Zeiten als Wundheilmittel, zudem brauchten es die Griechinnen für ihre duftenden Salben. Man nutzt Zistrosen Zubereitungen bei Infekten der Atemwege, bei Schleimhautentzündungen im Mund-und Rachenraum und auch zur Vorbeugung von Erkrankungen verschiedener viraler Erreger. Die Blätter der Zistrose enthalten Polyphenole. Doch was sind Polyphenole? Früher wurden diese vitaminähnlichen Stoffe auch Vitamin P genannt. Berühmt geworden sind sie durch ihre starke antioxidative Wirkung; diese ist wesentlich ausgeprägter als bei allen anderen heute bekannten Antioxidantien wie z.B. Vitamin C, E, und Carotin. Das macht sie auch verantwortlich für eine Vielzahl positiver Wirkungen, sowohl innerlich wie äußerlich. Anwendungsformen: - als Tee, Sud, Gurgelmittel, Bäder, Waschungen, Hautpflegeprodukte. Anwendungen: - Äußerlich: Candida, Infektionen, Mykosen, Viruserkrankungen, Akne, Neurodermitis, Mandelentzündungen, Schleimhautreizungen, Karies- und Parodontoseprophylaxe, . - Innerlich: Epithelschutz im Darmbereich, Darmkrebs, Krebs, Darmsanierung, Anti-Aging. Allgemeine Wirkungen: - Zellstoffwechselschutz, Herz- und Kreislaufstabilisierung, Erhöhung der Knochendichte, bringt die Darmflora ins Gleichgewicht, stärkt Abwehrkräfte, schwemmt Schwermetalle aus, gegen Hautalterung. Keine Nebenwirkung bekannt!
Quellenangabe: Heilpflanzen Kraft gegen Viren - Claudia Ritter - Ulmer Verlag; kraeuter-und-duftpflanzen.de; Rühlemann's Foto: Silke Lantschner
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