JOHANNISKRAUT - Hypericum Perforatum - Das Kraut der Sommersonnenwende
- linanaturkosmetik
- 3. Juli 2020
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Nov. 2020
Zur Sommersonnenwende beginnt die Zeit, die strahlend gelben Blüten und die frischen Knospen dieses uralten Heilkräutleins zu ernten. Denn es bringt nicht nur Licht in unsere Gedanken, sondern soll Viren und Bakterien vertreiben.

Man sagt über das Johanniskraut, dass es dunkle Gedanken vertreibt. Es macht aufnahmefähiger für Licht und bringt dadurch mehr Sonne in unseren Körper. Die Wirkstoffe sorgen dafür, dass Neurotransmitter wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin länger zwischen den Nervenzellen bleiben und nicht so schnell in den Zellen aufgenommen werden. So wirken sie anhaltend und lassen hellere Gedanken und Gelassenheit entstehen.
Johanniskrautöl hemmt Entzündungen und fördert die Wundheilung. Die enthaltenen Wirkstoffe sollen gegen Viren und Bakterien arbeiten.
Bei Verbrennungen wirkt Johanniskraut schmerzlindernd und hilft bei der narbenfreien Heilung.
Die bekannteste Zubereitungsart ist das Johanniskrautöl. Ist das Öl schon dunkelrot, enthält es viel Hypericin.
WIRKUNG:
innerlich: antidepressiv, angstlösend
äußerlich: entzündungshemmend, wundheilungsfördernd, antibakteriell
JOHANNISKRAUTÖL:
Zutaten:
Johanniskrautblüten und Knospen, Olivenöl
Zubereitung:
Blüten und Knospen, bei trockenem Wetter gesammelt, evtl. im Mörser leicht anquetschen, damit die Wirkstoffe leichter herausgelöst werden können.
In ein Schraubglas geben und mit Olivenöl übergießen.
Den Ölauszug 3-4 Wochen ausziehen lassen.
Dann abseihen und in Flaschen füllen




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